Umweltschonende Lieferung ohne Stau ist Grüne Stadtlogistik
Saubere und innovative Antriebe bei Lieferfahrzeugen, Sendungsbündelung, Routenoptimierung, nachhaltiges Wirtschaften und Stauvermeidung sowie permanente Überprüfung von getroffenen Maßnahmen bilden die Grundlage Transporte umweltschonender zu realisieren. Als Umweltpreisträger zielen bei City Express die meisten Maßnahmen, neben der langjährigen logistischen Kompetenz, in der Vermeidung von CO2-Ausstoß. So hat die Fahrzeugflotte von City Express die Kohlendioxid-Emissionen in 2011um 2,4% gegenüber 2010 gesenkt (Vorjahressenkung war 3,4%). Nicht nur durch den Einsatz von elektroFahrzeugen, sondern auch mit effizienteren Benzin/Diesel-Autos. Die Mehrzahl unserer Kurierautos ist umweltzonentauglich. Nur, was nutzen unsere umweltverträglicheren Fahrzeuge, wenn die politisch Verantwortlichen für Verkehr und Stadtentwicklung Hamburgs Autos in der Mitte der Stadt zu "Stehzeugen" degradieren? Und damit das Klima belasten!
Stockender Innenstadtverkehr verursacht unnötige Umweltbelastung
Hamburgs Innenstadt hat mittlerweile viele Verkehrsprobleme - und damit auch zunehmend logistische Schwierigkeiten, was beides zu erhöhter Umweltbelastung führt. Die Schwierigkeiten liegen nicht nur im Ring 1, also der Fläche zwischen Außenalster und Elbe, sondern beziehen auch die teilweise angrenzenden Randgebiete nach Altona, Eimsbüttel, Rotherbaum, St. Georg, Borgfelde, Hammerbrook und Hamm-Süd mit ein.
Drastisch erhöhter Straßenverkehr, permanente Baustellen, Demos, Unfälle, Events, Regen oder Schnee erzeugen täglich fast über den ganzen Tag verteilt Stopp-and-Go und Stau, was nicht selten den Verkehr in der Innenstadt zum Erliegen bringt.
Logistik besorgt es allen
Trotzdem schafft es die Logistikbranche noch in diesem Gebiet ihren Job zu machen. Alle in der Stadt brauchen irgendwie Logistik. Die Empfänger erhalten (meist just-in-time, also gerade noch rechtzeitig) was sie benötigen. Als Hafen- und Medien-Standort steht Hamburg auch in der Spitzengruppe der Versender und Exporteure. Kleine und große Shops in teuren Lagen haben immer weniger ausreichende Warenaufbewahrungsflächen, also befinden sich nicht selten ihre Läger in den täglich anliefernden Pkws und Lkws auf den Straßen. Viele Konsumgüter werden immer kleinteiliger und auch häufiger angeliefert. Die Zustell/Abhol-Frequenz hat sich in den letzten 30 Jahren drastisch erhöht. Die Anzahl der verschiedenen Lieferanten hat zudem durch den Wettbewerb ziemlich zugenommen und damit ebenso die Lieferverkehrsbewegungen.
Nicht nur Wasser - auch Verkehr und Lieferungen zwischen Alster und Elbe müssen fließen
Dieser Lieferverkehr wird aber zunehmend selbst auch zum Stauverursacher. Leider steht er zu oft in zweiter Reihe oder fährt zögernd nach einem Parkplatz suchend durchs Viertel und verlangsamt den anderen Straßenverkehr. Untersuchungen belegen, dass hierdurch erhöhte Umweltbelastungen durch vermehrten CO2-Ausstoß und NOx-Belastungen in Innenstädten entstehen. Hamburgs City ist durch seine Lage - Alster in der Mitte, Elbe im Süden - unglücklicherweise dafür prädestiniert. Sie ist das Nadelöhr für den Verkehr zwischen Ost und West der Stadt und in die Innenstadt hinein.
Grüne Stadtlogistik-Hauptstadt?
Es muß keine Umweltzone geschaffen oder eine City-Maut eingerichtet werden. Als Sofortmaßnahme kann Abhilfe dadurch erreicht werden, dass Lieferdienste umweltschonender mit ihren Fahrzeugen werden und dafür z.B. von der Stadt bevorzugte Fahrzeug-Stellplätze erhalten, um zu liefern oder abzuholen. Durch eine Selbstverpflichtung der Hamburger Logistikfirmen "grüner" zu transportieren, können Hamburger Politiker weitestgehend auf regulierende Maßnahmen verzichten. Sie müßten zunächst "nur" dafür sorgen, dass allein die im eingeschränkten Halteverbot parkenden Pkw nicht stundenlang diese Flächen blockieren. Denn dies sind Be- und Entladezonen für den Lieferverkehr, der dann nicht in der zweiten Reihe stehen müßte. Wenn dieser Lieferverkehr nun weitestgehend aus Fahrzeugen mit Hybrid-, AutoGas- oder elektrischen (Öko-)Strom-Antrieben bestünde, wäre grüne Stadtlogistik einer Realisation schon näher. Gefordert aber ist ein Stadtverkehrs-Beschaffungslogistik-Konzept, an dem alle Beteiligten sich einbringen müssen, um Hamburg zur Green Logistics Capital zu machen.
Der Kurier City Express macht mit seinem Konzept, elektrisch betriebene Motorroller und kleine Elektrotransporter sowie Fahrradkuriere einzusetzen, den Anfang, eine grüne Flotte aufzubauen. Und das bisher ganz ohne staatliche Fördergelder!
eQria (sprich Ekurier) - unsere Marke für Kurierfahrten mit erneuerbarer Energie
Mit elektroRollern und großer Cargo-Top-Box flink und sauber in der City unterwegs
Unsere eRoller erreichen je nach Modell und Batterietyp mit einer vollen Ladung 40-100 km. In die große Cargo-Top-Box passen einige kleine Pakete und Ersatzteile. Damit schließen wir die Lücke zwischen Fahrradkurier und Auto. Der elektroRoller ist die ideale Ergänzung - passen doch meist mehrere Teile nicht in den Biker-Rucksack, aber das Auto fährt oft "nur" mit einem Paket auf dem Beifahrersitz durch die Gegend. Ein Roller-Kurier nutzt so häufig zwei eRoller am Tag. Vormittags fährt er den Lithium-Akku eines Rollers leer. Während dieser geladen wird, fährt der Kurier nachmittags mit einem zweiten voll geladenen eRoller weiter. Zwei eQria-Roller ersetzen ein kleines Benzin-Kurier-Auto in der Stadt. Es sind momentan wetterabhängig bis zu vier eRoller im Einsatz.
Siehe auch Fernsehbeitrag NDR Hamburg Journal vom 3. April 2011 links unter Veröffentlichungen.
Der 45 kmh "Pizza-Roller" Eco Carry von Scooter-Skillz mit richtig großer Transportbox. 70 km Reichweite mit einer vollen Akku-Ladung. Scheibenbremse und komfortable Stoßdämpfer hinten. Auch als Spezialversion für Postdienste mit Aufnahme für drei Postboxen erhältlich.
Reichlich Chancen zur Nutzung vorhanden
Im Logistikbereich gibt es viele denkbare Anwendungen für diese Fahrzeuge in der Innenstadt: Apothekenzustellungen, Bio-Brot-Bäckerei-Verkaufsstellen-Belieferungen, Briefkastenleerungen, Paketdienste, Speditionsbündelungsauslieferungen, Essens- und Pizza-Bringdienste, Behördentransporte, Laborfahrten usw. usw. Besonders umweltfreundlich wäre es, wenn ein Bündelungseffekt erzielt wird. Mit unserer strategisch günstigen Lage am Berliner Tor können wir von einigen Speditionen oder Lieferdiensten für die City bestimmte angelieferte Sendungen hier übernehmen und mit mehreren eFahrzeugen CO2-frei in die Innenstadt fahren und dort zustellen.
Mit einem entsprechend umfangreichen Zustellvolumen kann eine große "grüne" Flotte die Stadt entlasten. Das ist auch positiv für die Öko-Bilanz der Lieferdienste, die diese Flotte nutzt.
City Express bietet Kleingut-Speditionen, Kurier - Express - Paket -Postdiensten und allen anderen Transporteuren an, mit der umweltfreundlichsten eQria-Flotte die Innenstadt CO2-frei zu bedienen, indem wir ein Kooperationsmodell entwickeln.
Wie alles begann
2009 besuchte City Express-Geschäftsführer Peter Meyer chinesische Auto-Fabriken in Jingdezhen und in Weihai sowie Elektroauto-Hersteller. Ein Bericht: www.dapg.de/Content/news/2010-03-elektromobil-meyer.html
In eigener Sache: Der hier erwähnte Importeur Georg Eichner und seine Firma Electric Cars & Motorcycles Ltd. & Co.KG aus Hamburg-Bergedorf sind nicht mehr unsere Partner. Von deren Geschäftspraktiken distanzieren wir uns ausdrücklich.


