City Express
Mai 2012: Inbetriebnahme des Elektroautos Citroen First Electric Berlingo Februar 2012: CO2-Ausstoß der City Express-Flotte 2011 um 2,4% gegenüber 2010 gesenkt. Januar 2012: City Express hat Geburtstag und wurde vor 39 Jahren gegründet. November 2011: Bequem Kurier bestellen, jetzt per iPhone/iPad-App, im Store bei iTunes Oktober 2011: City Express ist größter Kurierdienst Hamburgs mit 170 Kurieren
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UmweltPartnerschaft für ein besseres Klima

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Wir tun was für ein besseres Klima, denn wir werden unsere Luft, die wir alle atmen, künftig weniger belasten. Unsere Autos werden von Jahr zu Jahr weniger CO2 ausstoßen und weniger Sprit verbrauchen. Wir setzen Elektro-Autos ein und haben Energiefresser gegen Energiesparer ausgetauscht. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und unsere Umwelt weniger belasten als früher.

Das können Sie auch, machen Sie mit!

Natürlich wird nicht nur die Luftqualität verbessert, das ist nur ein einfaches Beispiel. Insbesondere tragen wir dazu bei, die Erderwärmung nicht höher als 2 Grad steigen zu lassen, damit es später nicht zu drastischen Klimaveränderungen kommt und ganze Küstenlandstriche in Übersee, aber auch hier in Norddeutschland, verschwinden. Bei so gut wie fast jeder Auto-Neuanschaffung, auch durch einen Kurier, sind die CO2-Daten günstiger als bei alten Autos. So konnten wir 2011 gegenüber 2010 den CO2-Ausstoß unserer Fahrzeugflotte um 2,4% senken (2010 auf 2009 waren es 3,4%).  Die Mehrzahl unserer Kurierfahrzeuge erfüllt die Voraussetzung für eine grüne Plakette (Hybrid-, Gas-, Elektroantrieb, Euro 4 + 5 bei Verbrennern), um in Umweltzonen fahren zu dürfen.


City Express ist beim UmweltPartnerschaft: Projekt 2011
unter 80 Teilnehmern der einzige KEP-Dienstleister.
 

Maßnahme 1: Beleuchtungssanierung - Effiziente Beleuchtung für die Büros, Flure, Sozialräume sowie Abfertigung „Overnight Kurierdienst“

Wir haben die o.a. Maßnahmen Anfang 2010 umgesetzt, um nicht nur die eigenen Betriebskosten zu senken, sondern auch einen aktiven Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten. Dies war der Anstoß die vorhandene Beleuchtungsanlage energetisch zu optimieren. Die vorhandene Beleuchtung wurde durch insgesamt 48 Stück neue Leuchten mit T 5-Lampen und regelbarem EVG wie Stehleuchten, Spiegelrasterleuchten, Anbaubauleuchten sowie Hallenbeleuchtung ersetzt. Insgesamt konnte durch die Beleuchtungssanierung die elektrische Arbeit um 60,8% reduziert werden. Diese Modernisierung wurde von der BSU gefördert. Unsere eigene Investition amortisiert sich nach 2,5 Jahren - also Mitte 2012.

Hier die von der Hamburger Umweltbehörde BSU bescheinigten Ergebnisse, für die uns die 1. Urkunde der UmweltPartnerschaft verliehen wurde:

Eingesparte Kilowattstunden Strom pro Jahr   15.648 kWh
Eingesparte Betriebskosten pro Jahr   2.629 €
CO2 – Vermeidung pro Jahr   8,0 t

   Effiziente Beleuchtung (PDF-Datei)

Maßnahme 2: Zwei Elektro-Roller ersetzen bei Kurierfahrten ein Benzin-Auto - Einsatz von elektroRollern und elektroAutos im Kurierdienst

Wir wollen anfangen weniger Öl zu verbrennen und setzen die ersten eFahrzeuge ein. Momentan sind es zwei elektroKleintransporter und vier elektroRoller. Die zunächst im Verhältnis zu Benzinern geringere Reichweite reicht uns in vielen Transportaufträgen aber schon aus. So gibt es eine Reihe von Aufträgen, wo ein Kurier in einem 8-9 Stunden Arbeitstag nicht mehr als 100 km in der Stadt mit dem Benzin-Auto zurücklegt. Das schaffen unsere elektroAutos auch. Nach Feierabend kommen sie bei uns auf dem Betriebshof an die Steckdose und können bequem die ganze Nacht die Batterien wieder aufladen.

eQria-Van und eQria-Pizza-Roller im Retro-Style


Die elektroRoller haben eine große Cargo Top Box hinten draufgeschraubt bekommen. Da geht zwar weniger rein als beim Auto, aber mehr als in den Rucksack eines Fahrradkuriers. Da häufig viele Botenfahrten im Auto mit kleinen (Ersatz)Teilen stattfinden, übernehmen hier zwei elektroRoller die Aufgaben eines Benzin-Autos. Eine Maßnahme für die uns die 2. Urkunde zur UmweltPartnerschaft verliehen wurde. Ein eAuto bzw. zwei eRoller sparen ggü. einem Benzin-Auto jährlich jeweils ca. 5 Tonnen CO2 ein. Foto: eQria-Van und eQria-Pizza-Roller im Retro-Style


 

Maßnahme 3: Umweltcheck für Unternehmen im Dienstleistungsgewerbe

Der Umweltcheck wurde von den Energie-Lotsen der Handelskammer durchgeführt. Wir haben eine hohe Punktzahl erreicht und die 3. Urkunde für die UmweltPartnerschaft erhalten. Damit sind wir Teilnehmer der UmweltPartnerschaft: Projekt 2011 im Rahmen der Umwelthauptstadt Preisträgerschaft.

U.a. folgende Maßnahmen führten zum erfolgreichen Abschneiden beim Umweltcheck:

- Materialverbrauch reduzieren und umweltverträglich produzieren
Papiersorten auf Recyclingpapier umstellen, z.B. Briefbögen, Rechnungen und Kopierpapier. Drucksachen minimieren und mineralölfrei drucken.

- Elektronische Heizungssparregler
In den gemieteten Büroräumen wurden Heizungsthermostate gegen elektronisch gesteuerte Sparregler ausgetauscht. Damit wird erreicht, dass nachts und am Wochenende die Heiztemperatur herabgesenkt wird, aber rechtzeitig vor Arbeitsbeginn die Räume warm genug sind. Das hilft ebenfalls Energie einzusparen und senkt die Heizkosten. Unser Mietvertrag besteht noch bis 2018. Deshalb lohnt sich für uns als Mieter diese Investion selbst zu tätigen.

- Bezug von Ökostrom
Wir fördern den Ausbau von erneuerbaren Energien aus Windanlagen, Wasserkraft, Solarer Geothermie oder Biomasse und kaufen für die Firma City Express zertifizierten Naturstrom. Und Kurierfahrten mit eFahrzeugen sind schließlich nur dann wirklich sauber, wenn der Autostrom auch wirklich CO2-frei produziert wird.  

- Bewegungs- und Präsenzmelder in wenig genutzten Räumen; elektrische Verbraucher werden bedarfsgerecht z.B. über Zeitschaltuhren gesteuert; alle anfallenden, sortierfähigen Abfälle werden ordnungsgemäß getrennt.

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Wir sind Umwelt-Preisträger 2011 bei "365 Orte im Land der Ideen"

Die „Ausgewählten Orte 2011“ sind gekürt. Der Schirmherr der Initiative, Bundespräsident Logo 365 ausgewählte Orte 2011Christian Wulff, gratuliert den diesjährigen Preisträgern im "Land der Ideen". "Die Zukunft unseres Landes hängt maßgeblich von seiner Innovationskraft ab“, betont der Bundespräsident. Nach dem Teilnahmerekord von rund 2.600 Bewerbungen im sechsten Wettbewerbsjahr war es keine leichte Aufgabe für die Jury aus den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Kultur, Bildung und Gesellschaft die 365 besten Beiträge für Deutschlands Zukunftsfähigkeit auszuwählen. Wir bewarben uns erfolgreich mit dem Projekt "eQria" - Grüne Stadtlogistik mit Elektrofahrzeugen in der Kategorie Umwelt. 

Preistraeger Rathaus Hamburg Peter Meyer mit Staatsrat Jan PörksenDie Ehrung nahm Deutsche Bank-Norddeutschland-Chef Olaf Meuser vor, in Anwesenheit von Wirtschaftssenator Frank Horch und Prof. Dr. Peer Witten, Vorstand Logistik-Initiative Hamburg, am Donnerstag, den 29. September 2011  im Rahmen der 3. Hamburger Klimawoche/ "Green Transportation Road" auf dem Hamburger Rathausmarkt. Anlässlich eines Empfangs im Bürgermeistersaal des Hamburger Rathauses begrüßte am 29. November 2011 der Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familien und Integration, Herr Jan Pörksen (rechts), Herrn Peter Meyer (links) von City Express und überreichte ihm die Urkunde.


 

 

Green Logistics Capital

2006 wurde der Verein LIHH Logistik-Initiative Hamburg gegründet. Mit ca. 500 Mitgliedsfirmen bildet er zusammen mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation auf Basis einer public-private-partnership ein gewichtiges Netzwerk. Hauptaufgaben sind Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern und ein Forum der Logistik-Kompetenz zu betreiben. Viele Mitglieder sind in diversen Arbeitskreisen aktiv. Der AK Nachhaltigkeit hat 2010 einen Leitfaden zum nachhaltigen Wirtschaften in der Logistik herausgegeben, mit vielen praktischen Anleitungen, wie Firmen umweltschonender arbeiten können. Band 2 ist in 2011 gerade erschienen und präsentiert 15 erfolgreich umgesetzte Beispiele aus der Praxis. Beide Bücher sind bei der LIHH über deren Homepage bestellbar. City Express ist dort mit Praxisbeispiel Nr. 2 vertreten.

Für grüne Logistik wird in Hamburg schon eine Menge getan, deshalb kann durchaus der Anspruch erhoben werden, dass Hamburg nicht nur Green Capital 2011 ist, sondern auch Green LOGISTICS Capital.

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